Am 27. Mai 2010 war die Verleihung in Wien und in MONT.AG wurde folgender Artikel veröffentlicht:
In Anlehnung an das mit dem Staatspreis ausgezeichneten Gemeindezentrums St. Gerold, in Anlehnung aber auch an den herausragenden Stellenwert der Vorarlberger Architekten im österreichischen und internationalen Kontext widmen sich die Fragen dieser Woche eben diesen Aspekten.
Die PreisträgerInnen der Staatspreise für Architektur und Nachhaltigkeit 2010 wurden am 27. Mai 2010 bekanntgegeben. Mit dem Preis werden hervorragende Leistungen von BauherrInnen, ArchitektInnen und FachplanerInnen gewürdigt, die anspruchsvolle Architektur und ressourcenschonende Bauweise kombinieren.
Von den 93 Einreichungen aus allen Bundesländern waren allein aus Vorarlberg 18 Projekte vertreten (dies ist die höchste Anzahl aller Bundesländer). Unter Leitung von Roland Gnaiger nominierte die international besetzte Jury von den 93 eingereichten Objekten 10 für die Endauswahl. Von 10 nominierten Architekturbüros waren aus Vorarlberg
r 2 Nominierungen dabei
r 3 Nominierungen dabei
r 5 Nominierungen dabei
Aus den 10 Nominierungen wurden letztlich 5 Preisträger ausgewählt. Und bei diesen 5 Preisträgern waren aus Vorarlberg
r 1 Preisträger
r 2 Preisträger
r 3 Preisträger
MONT.AG -Die Bilder
- Gemeindeamt Kindergarten Dorfladen Mehrzwecksaal. Soviel kann das eben mit dem Österreichischen Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnete Gemeinde-zentrum St. Gerold. Das Haus ist ein konsequentes Beispiel für Architektur gewordene Nachhaltigkeit und Ökonomie.
- Das Gemeindezentrum ist der erste vierstöckige Holzbau in Vorarlberg. Die Fassade, die Fußböden und sogar der Aufzug sind aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt.
- Und so urteilt die Jury: “Die Holzkiste vom Gemeindezentrum ist formal ein perfektes Architekturwerk. Das gesamte konstruktive und ästhetische Konzept ist einfach, schlicht und gleichzeitig vollkommen. Alle Elemente, inklusive der Einrichtung, Beleuchtungskörper oder Fahrstuhl, sind tief in dem Konzept verwurzelt. Die Monomaterialität, die das ganze Werk prägt ist kein Selbstzweck, sondern inspirativer Rahmen für die bunte Prozesse die im Gebäude stattfinden.“ Jurykommentar 27.05.2010
Link zum Gemeindezentrum St. Gerold